Ma Liang und der Zauberpinsel

10 Seiten · 4 Min. · ab 5 Jahren

Nach: Chinese Folk Tale

Ma Liang und der ZauberpinselMa Liang und der Zauberpinsel – Bild 1

Ma Liang war ein armer Junge. Er lebte in einem kleinen Dorf. Er malte gern im weichen Sand. Ma Liang hatte keine echten Pinsel. Er nutzte einen langen, dünnen Stock. Seine Bilder sahen heute echt aus. Alle Leute blieben staunend stehen.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 2

Eines Nachts schlief Ma Liang tief. Ein weiser Greis besuchte seinen Traum. Der Greis hatte einen langen Bart. Er gab Ma Liang ein Geschenk. Es war ein besonderer Zauberpinsel. Nutze ihn für gute Taten. Der Greis lächelte und verschwand dann. Ma Liang wachte sehr fröhlich auf.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 3

Ma Liang malte einen blauen Vogel. Der Vogel flatterte mit den Flügeln. Er flog direkt von der Wand. Ma Liang spürte ein warmes Glück. Seine Bilder wurden nun lebendig. Dann malte er einen kleinen Schmetterling. Er tanzte in der sonnigen Luft. Der Zauberpinsel funktionierte wirklich gut.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 4

Die Dorfbewohner hatten heute großen Hunger. Ma Liang wollte ihnen gern helfen. Er malte eine Schale voll Reis. Der Reis war warm und lecker. Er malte viele saftige, rote Äpfel. Die Kinder aßen die süßen Früchte. Ma Liang half anderen Menschen gern. Sein Herz fühlte sich leicht an.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 5

Die Bauern arbeiteten heute sehr hart. Sie brauchten bessere Werkzeuge zum Arbeiten. Ma Liang malte einen starken Pflug. Er malte ein großes Wasserrad. Wasser floss auf die trockenen Felder. Die grünen Pflanzen wuchsen sehr schnell. Alle jubelten dem lieben Jungen zu. Ma Liang war ein großmütiger Freund.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 6

Der Kaiser hörte von dem Pinsel. Er war ein sehr gieriger Mann. Er wollte viele Zimmer voller Gold. Der Kaiser ließ nach Ma Liang rufen. Male mir Gold, sagte der Kaiser. Er wollte alles für sich behalten. Ma Liang dachte über einen Plan nach. Er war ein sehr schlauer Junge.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 7

Ma Liang malte aber kein Gold. Er malte ein winziges, gelbes Samenkorn. Der Kaiser schaute nun sehr verwirrt. Dann malte Ma Liang mehr Samen. Er malte ein riesig großes Feld. Bald wuchsen die Samen hoch hinaus. Das Feld war voller Weizen. Es sah wie ein goldenes Meer aus.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 8

Das ist kein Gold, rief er. Ma Liang zeigte auf den Weizen. Dieses Korn wird dein Volk füttern. Der Kaiser sah die hungrigen Leute. Die Menschen lächelten und waren satt. Gold macht keinen hungrigen Bauch voll. Der Kaiser schaute auf das Feld. Er begann die Wahrheit zu verstehen.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 9

Der Kaiser fühlte ein neues Gefühl. Er teilte den Weizen mit allen. Das Königreich wurde nun sehr glücklich. Teilen gab dem Kaiser ein gutes Gefühl. Er brauchte kein weiteres Gold mehr. Er sah die Freude am Teilen. Er dankte Ma Liang für die Lehre. Der Palast war voller Lachen.

Ma Liang und der Zauberpinsel – Bild 10

Ma Liang ging nun nach Hause. Er saß bei den Dorfkindern. Er gab ihnen kleine Holzpinsel. Er brachte ihnen das Malen bei. Sie malten Blumen und helle Sonnen. Die Welt war voller bunter Farben. Sie teilten ihre Kunst mit allen. Der Zauber war in ihren Herzen.

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Auch auf English: The Magic Paintbrush

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