Aschenputtel und die Kraft der Güte
10 Seiten · 3 Min. · ab 5 Jahren
Nach: French (Charles Perrault)


Aschenputtel war ein sehr liebes Mädchen. Sie half jedem mit einem Lächeln. Ihre Stiefschwestern waren oft sehr herrisch. Sie gaben gerne viele strenge Befehle. Aschenputtel erledigte ihre Arbeit ganz leise. Sie war immer freundlich zu anderen. Ihr Herz war voller Liebe.

Ein königlicher Brief kam eines Tages. Der König feierte ein großes Fest. Die Schwestern waren heute sehr aufgeregt. Sie wollten schicke Kleider anziehen. Aschenputtel half ihnen beim Anziehen. Sie ordnete ihre langen Haare vorsichtig. Die Schwestern waren nun sehr eitel. Sie schauten oft in den Spiegel.

Die Schwestern fuhren zum Fest. Aschenputtel war ein kleines bisschen traurig. Plötzlich erschien ein warmes Licht. Ihre gute Fee stand lächelnd da. Sie hatte einen leuchtenden Zauberstab. Sie wollte dem lieben Aschenputtel helfen. Aschenputtel war überrascht und glücklich. Die Fee war sanft und lieb.

Die gute Fee benutzte Zauberkraft. Ein Kürbis wurde zu einer Kutsche. Sechs kleine Mäuse wurden große Pferde. Alles sah hell und neu aus. Aschenputtel glaubte ihren eigenen Augen nicht. Der Zauber war heute sehr stark. Sie war bereit für den Ball. Sie fühlte sich wie eine Prinzessin.

Aschenputtel brauchte nun ein schönes Kleid. Ihre Kleidung wurde aus feiner Seide. Das neue Kleid glänzte wie Sterne. Sie trug auch kleine gläserne Schuhe. „Komm um Mitternacht wieder nach Hause.“ Der Zauber würde bald zu Ende sein. Aschenputtel versprach, sehr vorsichtig zu sein. Sie stieg in ihre goldene Kutsche.

Aschenputtel kam am großen Schloss an. Der Raum war voller schöner Musik. Alle schauten das hübsche Mädchen an. Sie ging mit ganz leisen Schritten. Der Prinz sah sie sofort. Er fand sie sehr liebenswert. Er wollte mit ihr sprechen. Er ging durch den großen Raum.

Sie lachten und redeten die Nacht. Dem Prinzen gefielen ihre lieben Worte. Er mochte ihr sanftes Wesen sehr. Sie war mehr als nur hübsch. Sie tanzten über den großen Boden. Aschenputtel fühlte sich wie im Traum. Die Zeit verging heute sehr schnell. Sie teilten viele schöne Geschichten miteinander.

Plötzlich schlug die große Uhr zwölf. Aschenputtel musste schnell weglaufen. Sie rannte die Steintreppen hinunter. Ein gläserner Schuh fiel dort ab. Der Prinz wollte ihr schnell folgen. Er fand nur den kleinen Schuh. Er wollte das Mädchen finden. Er hielt den Schuh sehr vorsichtig.

Der Prinz besuchte jedes einzelne Haus. Er wollte die Besitzerin finden. Schließlich kam er zu Aschenputtels Haus. Der Schuh passte perfekt an ihren Fuß. Die Schwestern waren nun sehr überrascht. Sie sahen ihre wahre innere Schönheit. Aschenputtel lächelte ihren lieben Prinzen an. Er war froh, sie zu sehen.

Die Schwestern sagten, dass es ihnen leidtut. Sie wollten nun bessere Freundinnen sein. Aschenputtel verzieh ihnen sehr schnell. Sie lud sie in das Schloss ein. Alle lebten ein sehr glückliches Leben. Freundlichkeit hatte ihre ganze Welt verändert. Sie waren alle sehr gute Freunde. Das Schloss war voller Freude.